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Veröffentlicht am: 24.09.2021

Schulen in Coronazeiten

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Seit eineinhalb Jahren ist die Coronapandemie allgegenwärtig und stellt Schulen vor nie da gewesene Herausforderungen. Die komplette Schulfamilie musste sich in völlig neue Szenarien einarbeiten. Schulleitungen mussten permanent neue Modelle erarbeiten und umsetzen. Distanzunterricht, Präsenzunterricht, Wechselunterricht, mit ständig neuen Regularien und Bestimmungen, Notbetreuung, Videokonferenzen, usw.. Für alle an Schule Beteiligten war dies eine immense Kraftanstrengung.

Schulleitungen kam und kommt hier die Schlüsselrolle an Schulen zu. Sie nehmen die Verantwortung dafür besonders ernst und geben täglich ihr Bestes, um den Unterricht in egal welcher Weise für "ihre Kinder" sicherzustellen und aufrechtzuerhalten. 
Gerade sind die Schulen in ein neues Schuljahr gestartet, welches erneut andere Bedingungen mit sich bringt. Schulleitungen müssen sich erneut Konzepte für ihre Schulen überlegen und festlegen, dass Schule sicher für alle funktionieren kann.
 

Leider fehlt hier immer wieder die Unterstützung durch die Verantwortlichen in Ministerium und Regierung. Schulleitungen werden allein gelassen und müssen unrealistische Vorgaben umsetzen. Der wichtigste Maßstab dabei muss sein, dass die Vorgaben des Arbeitsschutzes eingehalten werden.

Daher fordert der bsv von der Politik:

  • So viel Präsenzunterricht wie möglich, jedoch nur bei umfassendem Gesundheitsschutz. Das wichtigste Kriterium muss immer sein, dass die Gesundheit der gesamten Schulfamilie dabei im Vordergrund steht. 
  • Handlungsspielraum für Schulleitungen bei der Umsetzung der "Corona-Vorgaben", der Hygienekonzepte. 
  • Flächendeckender Einbau von Luftfilteranlagen in allen schulischen Räumlichkeiten.
  • Eindeutige rechtliche Rahmenbedingungen bzgl. Maskenpflicht, Testpflicht, usw..
  • Klare Handlungsanweisungen durch die Gesundheitsämter in Bezug auf Quarantäneregelungen, "Freitestung", usw.